Giro del Piemonte 2007
 
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31.10.2007:
Abfahrt ca. 14:00 Richtung Italien noch ohne definiertes Ziel. Um Mailand haben wir, wie fast immer mühsam zähen Verkehr. Kurz nach Mailand entscheiden wir uns den im Bordatlas angegebenen Stellplatz in Mombaruzzo Nr 2 auf Karte) aufzusuchen und dort zu übernachten. Gemäss Bordatlas ist der Platz von November bis Februar geschlossen, gemäss Portolano ist er ganzjährig geöffnet.
Wir wurden sehr herzlich empfangen, obwohl der SP nur noch diese Woche geöffnet war. (Effektiv November bis Februar geschlossen). Der Platz selbst ist sehr chaotisch. Ein Abstellplatz für allerlei Fahrzeuge, was sich allerdings mit dem Garagenneubau des Sohnes des Beteibers begründen liess. Ansonsten ein sehr ruhiger Platz. 7€ pro Reisemobil.

SP in Mombaruzzo:
Unsere Reiseroute:

     
01.11.2007:
Weiterfahrt von Mombaruzzo auf der Weinstrasse des Piemont noch ohne konkretes Ziel.
Unterwegs fällt uns die markante Kirche (Bild rechts) in Fontanile (Nr. 3 auf Karte) auf. Da sind wir dann also hingefahren und haben den schön auf einem Hügel gelegenen Ort besichtigt.
Wir haben uns entschlossen Richtung Aqui Terme (Nr. 4 auf Karte) zu fahren, da gibts römische Ausgrabungen zu besichtigen und gemäss Portolano hats dort zwei Stellplätze. Einer auf einem Bauernhof und der andere bei der Terme. Uns war nicht nach Bauernhof. Also Richtung Terme.
Der Stellplatz liegt direkt gegenüber der "alten" Terme (Thermalbad) und ist absolut zentrumsnah (5 min zu Fuss). V/E und Strom sind ebenfalls vorhanden. Der Platz ist gratis.
Am Freitag ist jeweils Markt in Aqui Terme.
 
Aqui Terme mit heisser Quelle:

SP Aqui Terme:
SP Aqui Terme

Römisches Aquadukt in Aqui Terme:
     
02.11.2007:
Da heute Markt war in Aqui Terme sind wir erst am Nachmittag losgefahren. Unser Ziel: das nahe Ovada (Nr. 5 auf Karte). Auch hier gibt es einen offiziellen Stellplatz. Allerdings war der eigentlich mehr das Lager eines Schaustellerbetriebes. Uns war nicht wohl auf dem Platz, obwohl die Lage eigentlich gut wäre.
Also sind wir weitergefahren. Diesmal über die Autobahn bis nach Casale Monferrato (Nr. 6  auf Karte). Hier empfiehlt der Portolano den Stellplatz "Parco Fluviale del Po". Der Platz ist überhaupt nicht ausgeschildert. Also haben wir uns einfach mal Mitten vor der Burg im Zentrum, am Rande des Parkplatzes, direkt am Burggraben platziert. Wie sich dann später im Gespräch mit einem Marroni-Brätler und einem Garagisten herausstellte, war das der SP.
Die Entsorgungsstation befand sich auf der anderen Seite der Burg. Wasser und Strom gibt's nicht, dafür zwei Bodeneinlässe. Für uns reicht das völlig, denn Wasser gibt es ja schliesslich an jeder Tanksstelle. Die Koordinaten des SP: N 45°8'13.2" E8°26'48.3".
Casale Monferrato hat eine grosse und schöne Fussgängerzone. Der Parkplatz füllt sich später am Abend gut, was eine unruhige Nacht vermuten lässt.
Rechts: unser Platz direkt vor der Burg.
Ganz rechts: Blick in die andere Richtung.
   
     
03.11.2007:
Wie wir schon vermutet hatten, war die Nacht nicht sehr ruhig. Aber das war ja so zu erwarten, mitten im Zentrum einer Stadt. Dafür war der Bäcker nur einen Steinwurf entfernt.
Heute ist Shopping angesagt. Zu diesem Zweck sind wir nach Villanova Monferrato (Nr. 7 auf Karte) gefahren. Direkt beim ShoppingCenter Monferrato hat es eine V/E. Im Portolano ist hier sogar ein Stellplatz angegeben. Ich würde den allerdings nicht als solchen bezeichnen. Da sind 5 Parkplätze für Womos ausgeschildert. Die Lage: Zwischen Autowaschanlage, Einkaufzentrum und 4x2-spuriger Kreuzung mit viel befahrenen Strassen.
Aber wir wollen ja auch nicht übernachten hier, sondern Shoppen, was wir dann auch machen.
Am Nachmittag packte uns dann die Lust auf eine feine Pizza, was uns veranlasste an den Lago Maggiore, nach Oggebbio (Nr. 8 auf Karte) zu fahren.
     
04.11.2007:
Wie immer hier, riss uns das Glockenspiel der Kirche abrupt aus dem Schlaf. Das hatte den Vorteil, dass wir früh dran waren und infolgedessen noch in Cannobio den allsonntäglichen Markt besuchten, bevor wir die Rückreise über den Bernardino antraten.
 
 
 natürlich waren auch unsere "Heckgaragen-Passagiere" wieder mit von der Partie: