Herbst 2007 - Steiermark und Istrien
 
 
 

Total gefahrene Kilometer: ca. 2200
 
28.09.2007:
Ca. 16:30 Abfahrt Richtung Steiermark. Wir hatten ein wenig Stau (ca. 25 min) vor der Baustelle am Chiemsee. Übernachtet haben wir "wie immer" am Mondsee.
     
29.09.2007:
Morgenessen bei wolkenlosem Wetter auf der Terrasse am Mondsee. Danach sind wir weitergefaheren nach Ehrenhausen in der Südsteiermark. Oma/Uroma Poldi ist nicht zuhause, also fahren wir nach Gamlitz, nachsehen ob da auch Weinfest ist, oder nur in Ehrenhausen. In Gamlitz ist kein Weinfest, sondern Blasmusikfest. Also trinken wir einen Sturm und essen eine Tüte Marroni. Danach fahren wir zurück nach Ehrenhausen ans Weinfest. Hier trinken wir natürlich wieder einen Sturm. Später treffen wir uns mit dem Rest der Gesellschaft beim Bad und gehen dann gemeinsam Nachtessen bei Wratschko in Gamlitz.



30.09.2007:
Wir fahren mit Oma/Uroma Buschenschank. Kreuz und Quer durch die Südsteirische Weingegend. Der Buschenschank Kogelwiese Leutschach-Schlossberg, der im Bordatlas von Reisemobil International als einer der wenigen in der Gegend mit V/E ausgewiesen ist, ist mit den Koordinaten im Atlas nicht findbar. Die Reise endet irgendwo im Wald auf einem Kiesweg. Ich werde das bei der Bordatlas-Redaktion noch melden. Wir sind dann also drei andere Buschenschänke angefahren, und haben natürlich jeweils einen Sturm (oder zwei) getrunken. Zum Übernachten und vor allem auch für V/E sind wir dann also wieder wie letztes Jahr nach Leibnitz auf den Camping beim Bad gefahren. Hier gibt es eine ganz neue V/E. Der Platz ist offiziell im Oktober nicht mehr besetzt, kann aber trotzdem genutzt werden. Die Rezeption ist dann nur noch am morgen früh von 7:30 bis 9:00 besetzt.


01.10.2007:
Heute hat Oma/Uroma den 93-igsten Geburtstag. Am Morgen sind wir shoppen gegangen, um dann ca 14:00 wieder in Ehrenhausen am vereinbarten Treffpunkt zu sein. Wir fahren alle zusammen Buschenschank.
Da passiert uns ein Malheur: In der eh, schon schmalen und steilen Auffahrt zu Buschenschank "Steiner" hängt anlässlich einer Baustelle ein Wasserschlauch über die Strasse. Diesen haben wir leider nicht gesehen. Es gibt einen kurzen Ruck und dann sehe ich nur noch im Rückspiegel den Kamin unserer Heizung ins Grün neben dem Weg rollen. Hoppla, da waren wir wohl etwas zu hoch. Glück im Unglück hatten wir insofern, dass der Wasserschlauch nicht riss. Das hätte ja ein Spektakel gegeben. Nun gut, wir haben dann kurzer Besichtigung des Schadens meinerseits, den Geburtstag gefeiert. Ich konnte mir dann beim Sturm schon mal die ersten Gedanken machen, wie ich den abgerissenen Kamin wieder hinkriege. Der obere Teil des Kamins war aus dem Rohr, das ins Dach geklebt ist, rausgerissen. Das wird sich ohne Probleme, leicht verdreht wieder anschrauben lassen. An dem Rohr, das ins Dach geklebt ist, wirkten jedoch so starke Kräfte, dass es einen Riss in der Dichtungsmasse gab. Das werde ich zuerst noch von Innen analysieren müssen. Am Abend hatte ich den abgerissenen Teil des Kamins mit Klebeband befestigt. Nach meiner Analyse von Innen (im Kleiderkasten) war ich zum Schluss gekommen, dass nur aussen die Dichtungsmasse gerissen war. Also wieder mal "Schwein" gehabt. Ich werde beim nächsten längeren Halt einen Teil der gerissenen Dichtungsmasse herausschneiden, und neu abdichten. Und dann den oberen abgerissenen Teil des Kamins wieder draufschrauben.

02.10.2007:
Wir sind nochmals nach Leibnitz gefahren. An der Jacke, die wir gestern für Kim gekauft hatten, war noch die Diebstahlsicherung dran; die wollten wir im gleichen Geschäft noch wegmachenlassen. Und ich musste noch zum Baumax, Dichtungsmasse und Klebeband kaufen. Danach haben wir unterwegs noch ein paar Liter Kürbis-Kernöl gekauft, und sind dann los Richtung Istrien.
Wir sind ziemlich direkt durchgefahren bis nach Pula, an der Südspitze Istriens. Hier wollten wir auf den Kamp Karlo, der ebenfalls im Bordatlas von Reisemobil-International angegeben ist. Leider hatten fast alle Campingplätze, einschliesslich Karlo (der uns von aussen nicht so einen guten Eindruck hinterliess, wie der Preis versprach) geschlossen. Und der einzige noch geöffnete nahm keine Gäste mit Hunden. Da waren wir mit unseren Total fast 100 kg Hund natürlich fehl am Platz.
Also haben wir auf der Camping-Cheque-Karte einen ganzjährig geöffneten Platz nördlich von Pula, in Fazana gefunden: Camping Bi-Village. Ein riesen Campinggelände direkt am Meer. Gute Infrastruktur, mit Hundestrand. Ich habe dann erstmal den Heizungskamin repariert, danach liessen wir den Tag gemütlich ausklingen. Um 20:00 hatte es noch 23 Grad.
 

03.10.2007 - 4.10.2007:
Wir haben die Tage gemütlich auf dem Camping Bi-Village verbracht. Baden, sünnele, ausspannen, spazieren, ...




05.10.2007:
Gegen Mittag Abfahrt Richtung Heimwärts. Unterwegs haben wir noch bei einem Weinbauer einheimischen Grappa ab Fass gekauft. Danach sind wir bei erstaunlich flüssigem Verkehr durchgefahren bis kurz nach Mailand, wo wir getankt und Znacht gegessen haben. Anschliessend haben wir den Stellplatz in Oggebbio am Lago Maggiore angesteuert wo wir dann übernachtet haben.

06.10.2007:
Wir sind noch schnell auf den Markt in Verbania und dann am Nachmittag durch den "neuen" San Bernardino" nach Hause gefahren.