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Vom 16. Juli 2008 bis 1. August 2008, Total Kilometer: ca. 3100, fast durchgehend schönes Wetter mit Sonnenschein.

Unsere Reiserouten:
Hin über Zürich, Basel, Altkirch, Belfort, Lure, Vesoul, Langres, Arc-en-Barrois, Châtillion-sur-Seine, Laignes, Tonnerre, Auxerre, Toucy, Bonny-sur-Loire, Orléans, Le Mans, Laval, Rennes, Ploermel, Vannes, Auray, Quiberon.
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16.7.2008
Gegen 17:45 sind wir losgefahren Richtung Frankreich-Bretagne.
Von Langres über Arc-en-Barrois bis Châtillion-sur-Seine haben wir die D3, die direkteste Strecke, gewählt, was sich als Fehlgriff herausgestellt hatte. Die Strasse ist teilweise in einem sehr schlechten Zustand und Streckenweise so schmal, dass man nicht hätte kreuzen können.
Irgendwann nachts so gegen 1:30 Uhr sind wir in Laignes angekommen, wo wir mit wenig Mühe den wunderschön gelegenen Stellplatz gefunden haben. Der Platz liegt direkt an einem Flüsschen, ist kostenlos und verfügt über V/E und Strom, ebenfalls kostenlos. Koordinaten: N 47.84845, E 4.36103.


17.7.2008
Wir wurden am Morgen von einer Schar Gänse und Enten begrüsst. Gegen Mittag sind wir weitergefahren Richtung Orléans- Le Mans. In Danpierre-sur-Burly haben wir eine ausgedehnte Pause eingelegt. Auf dem schönen Platz neben einer Parkanlage und einem Fischersee ist übernachten möglich. An dem kostenlosen Platz ist ebenfalls ein Bodeneinlass vorhanden, sowie WC-Anlagen. Koordinaten: N 47.76257, E 2.51448.
Später sind wir dann weitergefahren Richtung Le Mans und über Rennes und Vannes bis runter nach Quiberon, wo wir unsere Bretagne-Rundtour starten wollten. In Quiberon haben wir gegen kurz nach zwölf Uhr nachts den Stellplatz Kerné, der uns der Bordatlas empfahl angesteuert. Die Koordinaten im Bordatlas stimmen ausnahmsweise mal perfekt. Der Platz war mit ca. 50 Mobilen schon sehr gut gefüllt. Aus Mangel an Euro-Münzen konnten wir leider die Platzgebühr von 5€/24h nicht entrichten. (Entschuldigung an dieser Stelle) Der Platz ist ausgestattet mit V/E (2€) und Strom.


Côte Sauvage, Quiberon

Stellplatz Kerné, Quiberon

18.7.2008
Als Tanja am Morgen früh mit den Hunden eine Runde ging, traf Sie noch Moni (moriroya)auf dem Stellplatz. Die machten sich allerdings gerade auf den Nachhauseweg. Beim Tageslicht stellten wir fest, dass uns der Platz gar nicht gefiel. Also haben wir uns nach einem Spaziergang in der Gegend und V/E entschieden erstmal ins Städtchen zu fahren um einzukaufen, und dabei gleich noch etwas die Gegend auszukundschaften. Nach dem Einkauf sind wir der Ostküste Quiberons entlanggefahren. Allerdings ist es hier für Wohnmobile fast unmöglich einen Platz zu finden. Ueberall Teppichstangen oder Parkverbote. Dazu ist die Ostküste sehr dicht bebaut. Am nördlichen Teil der Côte Sauvage (Westküste) haben wir aber einige schöne Plätzchen gefunden. Die meisten liegen direkt hinter den Dünen und sind sehr ruhig gelegen. Wir haben uns für einen der Plätze entschieden, die weg von der Strasse, direkt am Strand liegen. Natürlich ohne V/E und ohne Strom, dafür mit schönem breitem und langem Sandstrand. Koordinaten: N 47.57673 W 3.13822.
 


19.7.2008
Baden, Sonnen, Drachensteigenlassen, Spazieren am Strand. Das alles ist heute erstmal angesagt. Hier kann man auch schön die vielen Surfer, Kiter und die Strandbuggies beobachten. Gegen Abend sind wir dann nach Carnac gefahren um die Hinkelsteinen (Alignements) anzuschauen. Mit etwas Mühe fanden wir den Stellplatz in Carnac. Ein sehr zentrumsnaher Teerplatz, beim Busparkplatz mit V/E und Strom. Hier die korrekten Koordinaten: N 47.58498, W 3.08239. Nach dem Entsorgen sind wir wieder Richtung Plouharnel gefahren, und haben in einem Restaurant einen herrlichen Fischerteller und Moules mit Fritten gegessen. Auf dem Fischerteller waren Austern, Langustenteile, Scampi, sowie verschiedene Muscheln und Schnecken. Eigentlich wollten wir nach Guidel-Plage. Der Stellplatz direkt im Ort ist allerdings voll und auch nicht schön gelegen. Also sind wir weiter Richtung Fort Bloqué. Dort haben wir auf einer Anhöhe einen sehr schön gelegenen Stellplatz gefunden. Meersicht auf zwei Seiten, sehr ruhig, da weg von der Strasse. Koordinaten: N 47.75032, W 3.50580. (ohne V/E, kostenlos).

Alignements bei Carnac

Aussicht vom SP bei Fort Bloqué


20.7.2008
Bei einem langen Spaziergang haben wir fast alle Tiere (in Natura) wieder gesehen, die gestern auf dem Fischerteller waren. Auch einen Seestern haben wir entdeckt. Später sind wir weitergefahren nach Beg Meil. Hier hat es einen schönen Stellplatz gefunden, allerdings war er schon voll, also weiter. In Mousterlin werden wir schliesslich fündig. Ein Wiesengelände zwischen Hecken direkt hinter der Düne, ohne V/E. Ein Boule-Platz direkt daneben. Koordinaten: N 47.85149, W 4.04620. Am späten Nachmittag sind wir noch an den Strand Beachball spielen. Danach wurde natürlich wieder mal gegrillt, und zum Dessert im Dorf eine Crèpe und Cidre dazu.


21.7.2008
Wir müssen mal wieder entsorgen, und fahren deshalb gleich weiter Richtung westliche Sandstrände an der Baie d'Audierne. In Pont l'Abbé beim Leclerc einen Trailerpark mit ganz neuer V/E. Eine ideale Kombination, finden wir, Entsorgen und Einkaufen am gleichen Ort. In der Nähe von Plouhinec finden wir dann einen schönen Strand, wo erstmal Beachball und Surfen angesagt ist. Nach dem Nachtessen sind wir dann weitergefahren Richtung Halbinsel Crozon. Weil die Stellplatzkoordinaten nicht genau stimmten, sind wir in Camaret falsch gefahren. Dadurch haben wir aber einen wunderschön gelegenen Platz gefunden, wo wir uns dann hingestellt haben. Der Platz befindet sich wenige hundert Meter vor dem Ende der Strasse zum Pointe de Toulinguet. Ein Wald/Hecken-Gelände mit Sandwegen zwischen zwei Buchten. Die Zufahrtswege zu den Plätzchen sind teilweise etwas abenteuerlich und nur mit genügend Bodenfreiheit oder genug Schwing zu passieren. Koordinaten: N 48.27986 W 4.61673. Gomez, unsere 9-jährige Hundeseniorin hat wieder den Hautausschlag bekommen, an dem wir schon seit fast Mai herumdoktern.
 

22.7.2008
Heute machen wir eine Wanderung Richtung Pointe de Penhir. Unterwegs habe wir eine wunderschöne Aussicht. Es gibt in der Gegend auch noch einige Bunkeranlagen aus der Zeit des zweiten Weltkrieges, die z.T. zum Museum umfunktioniert wurden. Den Rest des Tages verbringen wir an unserer Bucht mit Strandaktivitäten.

23.7.2008
Den heutigen Tag beginnen wir natürlich wieder am Strand. Am Nachmittag gehen wir Einkaufen nach Camaret, unsere Vorräte gehen zur Neige. Zum Uebernachten stellen wir uns auf den offiziellen Stellplatz gleich hinter dem Areal des Camping Municipal. Von hier ist man in wenigen Fussminuten am Hafen. Der Platz verfügt über V/E und Strom. Am Abend wollten wir noch ins Städchen und am Hafen Crèpe essen. Doch um die Zeit waren die Crèperien schon geschlossen. Zur Entschädigung haben dafür noch DJ's auf einer Bühne am Hafen Musik gemacht.


24.7.2008
Gegen Mittag fahren wir los Richtung Morgat. Dort gibt es gemäss Karte eine Grotte. Die wollen wir anschauen. Doch am Hafen in Morgat angekommen, stellen wir fest, dass die Grotte wohl nur per Boot besichtigt werden kann. Das Tickethäuschen für die Bootfahrt ist noch geschlossen, und mit den Hunden auf so ein Touristenboot, wollten wir nicht. Wir haben in einer Apotheke noch Nachschub an desinfizierendem Spray für Gomez's mittlerweile offenen Ausschlag gekauft. Also sind wir unverrichteter Dinge weitergefahren, runter von der Halbinsel Crozon, über Brest zum Menhir de Kerloas in der Nähe von Plouarzel. Der mit 12m Höhe der höchste noch aufrecht stehende Hinkelstein in Frankreich. Anschliessend sind wir auf den Stellplatz in Lampaul-Plouarzel gefahren und haben prompt noch ein Plätzchen gefunden. Der Platz ist mit V/E, Strom, Duschen, Waschmaschine, Wäschetrockner ausgestattet. Allerdings ist €1.6 für eine Dusche mit 50° heissem Wasser (nicht dosierbar) etwas übertrieben. Beim Abendspaziergang entdecken wir auf dem Platz noch ein paar bekannte Gesichter: Werner und Petra mit Kindern (Werner_P), Achim mit Frau und Kindern (Cruiser und Cruiserline) sowie Elmar mit Frau (wienix). Wir haben dann am Abend noch Informationen, Tips und Koordinaten ausgetauscht.


25.7.2008
Nach Ausschlafen und Morgenessen haben wir eine kleine Velotour unternommen. Den Rest des Tages verbrachten wir gemütlich beim Womo mit Kartenschreiben. Am Abend sind wir im Hafen Fischen gegangen. Zum Glück hat den Fischen (ich zwar keine gesehen) der von zuhause mitgebrachte Bündnerkäse an der Angel nicht geschmeckt. Sonst hätten wir den Fisch noch entschuppen und ausnehmen müssen. Heute war übrigens der erste Tag wo das Wetter etwas bedeckt war.


26.7.2008
Das Wetter ist wieder schön und warm. Wir fahren trotzdem weiter Richtung Côte de Granit Rose. In Lannion haben wir uns entschieden doch noch einen Tierarzt aufzusuchen um etwas Gutes für Gomez zu tun. Ein nettes Päärchen ist uns bis zur nächsten Tierklinik vorausgefahren. Die hatte allerdings am Samstag geschlossen. Danach fuhr ein anderes nettes Paar voraus zur nächsten Klinik, die geöffnet hatte. Gomez erhielt zwei Spritzen und eine Menge Tabletten und muss das Futter umstellen, auf das was sie früher erhalten hat. (Komisch, dass unsere Tierärzte in der Schweiz und Vorarlberg noch darauf gekommen sind) Zum Glück haben wir genug von dem Futter dabei, da Indy dieses erhält. Der Tierarzt hier meint, dass das zu 80% eine Allergie auf das Seniorfutter ist. Wir sind danach weitergefahren nach Pleumeur-Bodou. Da wir morgen das Gallierdorf besuchen wollten, suchten wir uns einen Platz in der Nähe am Meer. Aber Fehlanzeige. Drei Plätze total voll, und die Gegend ist auch nicht gerade einladend. Also sind wir direkt zum Gallierdorf (im Cosmopolis-Areal) gefahren und haben wir übernachtet. Es gesellten sich im Laufe des Abends noch weitere 6 Wohnmobile dazu.

27.7.2008
Nach dem Frühstück haben wir das Gallierdorf besucht. Danke Achim für den Tip mit dem Gallierdorf. Ein lustiger Park mit vielen Spielmöglichkeiten für gross und klein. Gegen Abend sind wir wieder an die Küste gefahren, und folgten dieser Richtung Osten. Da Sonntag war, waren alle Plätze gut gefüllt. Wir wurden schlussendlich in Tregastel fündig. Der Offizielle Stellplatz ist sehr günstig gelegen. Teer/Sand-Platz mit V/E. Wie sich später herausgestellt hatte, war das genau der Platz, der uns Achim empfohlen hatte. Der Platz Poul Paluf. Von hier aus kann man wunderbar Spaziergänge entlang der Rosagranitküste oder ins Dorf machen. Abend sind wir dann noch mit den Velos auf die Halbinsel Renote gefahren. Hier gibt es rosa Strände.


28.8.2008
Immer noch in Tregastel. Am Nachmittag das erste Mal Regen. Also haben wir gemütlich im Womo Pläne für die nächsten Tage geschmiedet.
Am Abend zeigte sich schon wieder die Sonne.

29.9.2008
Gegen Mittag sind wir los Richtung Cap Frehel. Hier haben wir einen Spaziergang ums Cap mit den eindrücklich hohen Felsklippen gemacht. Eigentlich wollten wir noch das Fort Latte besichtigen. Da es uns dort aber zuviele Leute hatte, haben wir es nur von aussen besichtigt, und sind dann weitergefahren nach St. Malo. Da wir in der Nähe von Intra-Mures keinen Parkplatz fanden, wo kein Wohnmobilverbot bestand, haben wir zwei Fahrrad-Polizisten nach dem nächsten Parkplatz gefragt und haben unser Womo demnach direkt beim Hafen abgestellt. Dieser Platz ist offiziell als Uebernachtungsplatz ausgewiesen. Allerding sind Wohnmobile nur von 19:00 bis 09:00 zugelassen und es war erst 17:00. Wir haben uns gedacht, dass die Franzosen ja schliesslich auch nicht immer so pünktlich sind, und sind zu Fuss in die Altstadt. Hier wollten wir eigentlich ein wenig auf der Mauer spazieren, aber Hunde sind auf der Mauer nicht erlaubt. Auch nicht angeleint. Also  haben wir das Städtchen erkundet und Crèpre genossen. Wieder zurück beim Womo: Oh, Schreck, eine Parkbusse (€35). Da wir St. Malo eigentlich gesehen hatten sind wir weitergefahren Richtung Mon St. Michel. Auf dem Stellplatz direkt beim Klosterberg hat es noch genügend freie Plätze, obwohl schon über 100 Mobile da stehen. Nachdem wir den Sonnenuntergang vom Womo-Dach beobachtet hatten, haben wir noch den Klosterberg besichtigt. Die meisten Läden waren schon geschlossen, aber dafür hatte es auch weniger Leute in den Gassen. So konnten wir noch die schöne nächtliche Aussicht geniessen.
 
Cap Frehel

Cap Frehel, Fort Latte

St. Malo

vor Mont St. Michel

vor MontSt. Michel
       


30.7.2008
Um 09:30 beginnt sich der Parkplatz mit PW's zu füllen und die Menschen strömen in Massen auf den Klosterberg. Eine PW und Car-Schlange bewegt sich in schleppendem Tempo über den Damm. Wir sind froh, dass wir den Mont St. Michel am Vorabend angeschaut haben, denn heute hat es 30° und bei diesen Menschenmassen, ist eine Besichtigung sicher kein Vergnügen. Nach dem Morgenessen sind wir Richtung Cancale bei Cerreuix an die Küste gefahren und wollten das Meer noch etwas geniessen. Hier kann man direkt auf dem Damm stehen. Allerdings war das Wasser rund 2.5km vom Damm entfernt. Wir brauchten mehr als eine Stunde zu Fuss über den nassen Sand zum Wasser und zurück. Die Flut war gerade am kommen, und so bewegte sich das Wasser mit ca. 50cm pro Sekunde Richtung Damm. Gegen Abend haben wir noch etwas Richtung nach Hause gefahren und haben in St. Brice de Coglés einen schönen Stellplatz gefunden. Teerplatz, parzelliert mit Sträuchern, V/E, WC, Strom, kostenlos. Koordinaten: N 48.41094 W 1.36254.

31.7.2008
Heimfahrt erster Teil, denn wir wollten am 1. August (Nationalfeiertag) am Abend zu Hause sein. Wir sind mehr oder weniger an einem Stück von St. Brice de Coglés bis an den Lac d'Orient durchgefahren und haben hier gemütlich gegrillt. Nach dem Nachtessen und einem Spaziergang sind wir dann weitergefahren bis zum Stellplatz in Chavannes-sur-l'Etang, wo gegen 01:30 nachts angekommen sind, und gerade noch den letzten Platz erwischt haben. Diese Route war wesentlcih besser und schneller zum Fahren als die Hinreise. Wir fuhren diesmal über Le Mans, Orléans, Montargis, Troyes, Vesoul, Belfort alles auf der Route National.=